Entweder man nimmt es schwer und gibt anderen die Schuld am Scheitern. Oder man arrangiert sich und macht das Beste aus der jeweiligen Situation.
Da ich inzwischen gelernt habe, dass man zwar jammern darf, dann aber auch etwas ändern muss, kann ich jetzt sagen: Das Leben ist gut.
Ich bin dankbar, in einem Staat zu leben, der mir das tägliche Überleben ermöglicht, wenn ich es aus eigener Kraft nicht schaffe.
Ich habe in den letzten Wochen wunderschöne Sonnentage erlebt, an denen ich ganz oft am See war und so viel Wärme wie möglich getankt habe.
Viele Gespräche wurden geführt, die Tore geöffnet und mich "erleichtert" haben.
Ich bin riesig stolz auf meine Kinder, die den heutigen Tag rundum gelungen gestaltet haben, denn während ich mit dem großen Sohn unterwegs war, hat:
die große Tochter dem kleinen Sohn das Fahrrad fahren beigebracht, war mit ihm beim Optiker und hat das Abendessen gekocht.
die kleine Tochter sämtliche Wäsche abgenommen und absolut ordentlich zusammengefaltet (und das waren fast drei Maschinenladungen).
Und der große Sohn hat heute das Seepferdchen geschafft und möchte jetzt am liebsten sofort vom 3-Meter-Turm springen.
Und alle zusammen sind laut, fröhlich und sehr, sehr lieb.
Außerdem habe ich Arbeit, die mir Spass macht, einen netten Freundeskreis, Einladungen zu schönen Festen und Treffen im September und eine Familie, die zusammenhält. Das passt doch alles, oder?